Sterbefallbeurkundung

Allgemeine Informationen

Sie müssen den Sterbefall am nächsten Werktag dem Standesamt mitteilen, in dessen Bezirk sich der Todesfall ereignet hat. Ist der Tod im Krankenhaus oder im Altersheim eingetreten, kümmern sich diese Institutionen um die Meldung.

Bei einem nicht natürlichen Tod (z.B. Unfall- oder Freitod) ist die Kriminalpolizei zu verständigen, die dann nach ihren Ermittlungen die Freigabe für die Bestattung erteilt.

In der Regel werden die zur Beurkundung eines Sterbefalles nötigen Urkunden von einem Bestatter vorgelegt. Er übernimmt auch die Überführung des/der Verstorbenen zum Friedhof, die Terminabstimmung und die Benachrichtigung des zuständigen Geistlichen für die Trauerfeier, die Anzeige des Todes bei der Krankenkasse, bei der Sterbekasse und bei den Versicherungen, den Druck und Versand von Trauerbriefen und -anzeigen, unter Umständen auch die Einziehung von Versicherungsleistungen, die anläßlich des Sterbefalles fällig werden, wenn Sie ihm die entsprechenden Versicherungsdokumente aushändigen.

Notwendige Unterlagen Todesbescheinigung (wird vom Arzt ausgestellt) Familienstammbuch (Geburts- und ggf. Heiratsurkunde)
zurück