Kindergartenangelegenheiten

Allgemeine Informationen

In der Gemeinde Heiden finden Sie ein vielfältiges Angebot an Kinderbetreuungsangeboten.

Die gesetzliche Regelung in § 24 des Sozialgesetzbuches VIII bildet die Grundlage für den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Die weiteren Rahmenbedingungen für die Betreuung von Kindern finden sich in dem ab dem 01.08.2008 in Kraft getretenen Kinderbildungsgesetz, kurz KiBiz genannt.

Die finanzielle Förderung der Kindertageseinrichtungen erfolgt pauschal für jedes in einer Kindertageseinrichtung aufgenommene Kind (Kindpauschalen). Eltern haben dabei die Möglichkeit, für ihr Kind wöchentliche Betreuungszeiten von 25, 35 oder 45 Stunden zu buchen. Daran orientiert sich auch der von den Eltern entsprechend ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zu zahlende Beitrag als ein Finanzierungsanteil der Betriebskosten.

Das KiBiz verzichtet auf konkrete Vorgaben über Öffnungszeiten. Vielmehr haben diese Frage der Träger der Kindertageseinrichtung und dessen Leitung mit den Eltern zu regeln. Gleiches gilt für die Frage, wie grundsätzlich die Betreuungszeiten von 25, 35 oder 45 Stunden angeboten werden (z.B. vormittags, nachmittags oder als Blocköffnungszeit). Zur Zusammenarbeit mit den Eltern bestimmt § 9 KiBiz, dass in jeder Kindertageseinrichtung zur Förderung der Zusammenarbeit von Eltern, Personal und Träger eine Elternversammlung, der Elternbeirat und der Rat der Kindertageseinrichtung gebildet werden. Der Elternbeirat vertritt dabei die Interessen der Elternschaft gegenüber dem Träger und der Leitung der Einrichtung durch Mitwirkung im Rat der Tageseinrichtung. Die Wahl der Mitglieder des Elternbeirates erfolgt in der Elternversammlung. Als Jugendamt haben wir keine Möglichkeit unmittelbar auf den Träger einzuwirken und die Öffnungs- und Betreuungszeiten zu bestimmen. Dennoch verfolgen wir im Gespräch mit den Trägern den Gedanken bedarfsgerechter Öffnungszeiten

Das KiBiz ermöglicht eine zeitlich flexiblere Gestaltung der Kinderbetreuung. Die Möglichkeiten dazu sind vor Ort auszuloten. Die Träger der Einrichtungen haben hier Spielräume, neue Modelle bedarfsgerechter Betreuungszeiten zu erproben.

Kinder mit Behinderungen und Kinder, die von einer Behinderung bedroht sind, sollen nach Möglichkeit gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung gefördert werden. Die Integration fördert die Entwicklung sozialer Kompetenzen und wirkt präventiv sozialer Ausgrenzung entgegen. Mehr als 2/3 der Kindertageseinrichtungen im Bezirk des Jugendamtes Borken bieten diese integrative Förderung an.

 

Rechtsgrundlage
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