Gewerbean-, -um- und -abmeldungen

Allgemeine Informationen

Wer den selbständigen Betrieb eines bestehendes Gewerbes oder den Betrieb einer Zweigniederlassung oder unselbständige Zweigstelle aufnimmt, muss dies der zuständigen Behörde gleichzeitig anzeigen. Das gleiche gilt bei der Verlegung bzw. der Aufgabe des Betriebes.

Verstöße gegen die Meldepflicht können mit Geldbußen geahndet werden.

Es empfiehlt sich, je nach Gewerbe Vorabinformationen einzuholen bei der Handwerkskammer oder der Industrie- und Handelskammer.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Bei der Gewerbeanzeige ist der Personalausweis oder der Reisepass, bei Auswärtigen eine Meldebescheinigung des Wohnsitzes mitzubringen. Personen, die ein erlaubnispflichtiges Gewerbe (z. B. Makler, Baubetreuer, Gaststätten und Spielhallen, Bewachungs- oder Versteigerungsgewerbe, Automatenaufsteller) oder ein Handwerk betreiben wollen oder Ausländer sind, haben die Erlaubnis bzw. die Handwerkskarte vorzulegen oder nachzuweisen, dass die für die angemeldete Tätigkeit erforderliche Aufenthaltsgenehmigung erteilt ist. Der Beginn des erlaubnispflichtigen Gewerbes ohne Erlaubnis, des Handwerks ohne vorherige Eintragung in die Handwerksrolle bzw. bei Ausländern ohne die entsprechende Aufenthaltsgenehmigung ist unzulässig.

Welche Gebühren fallen an?
  • 26,00€ für natürliche Personen und vertretungsberechtigte Gesellschafter von Personengesellschaften
  • 33,00€ für juristische Personen (auch wenn sie vertretungsberechtigte Gesellschafter von Personengesellschaften sind)
  • 13,00 € für jeden weiteren gesetzlichen Vertreter bei juristischen Personen
  • Die Gewerbeabmeldung ergeht gebührenfrei.
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