An- und Abmeldung von Hunden

Allgemeine Informationen

Das Halten von Hunden in der Gemeinde Heiden zu privaten Zwecken ist steuerpflichtig. Im Bürgerbüro und in dem Amt für Steuern und Abgaben bekommen Sie die entsprechenden An- und Abmeldeformulare, die Sie an Ort und Stelle ausfüllen können.

Steuerpflichtig ist der Hundehalter. Hundehalter ist, wer einen Hund im eigenen Interesse oder im Interesse seines Haushaltsangehörigen in seinem Haushalt aufgenommen hat. Alle in einem Haushalt aufgenommenen Hunde gelten als von ihren Haltern gemeinsam gehalten. Ein zugelaufener Hund gilt als aufgenommen, wenn er nicht innerhalb von zwei Wochen beim Ordnungsamt der Gemeinde Heiden gemeldet und bei einer von diesem bestimmten Stelle abgegeben wird. Halten mehrere Personen gemeinsam einen oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner.

Als Hundehalter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Verwahrung genommen hat oder auf Probe oder zum Anlernen hält, wenn er nicht nachweisen kann, dass der Hund in einer anderen Gemeinde der Bundesrepublik bereits versteuert wird oder von der Steuer befreit ist. Die Steuerpflicht tritt in jedem Fall ein, wenn die Pflege, Verwahrung oder die Haltung auf Probe oder zum Anlernen den Zeitraum von zwei Monaten überschreitet.

Was sind sogenannte "20/40" Hunde?

Hunde nach § 11 LHundG werden 20/40 Hunde genannt. Diese Hunde müssen nicht nur zur Hundesteuer angemeldet werden, sonder zudem noch beim Ordnungsamt. Sie können den Vorgang bei uns gesammelt im Bürgerbüro abwickeln. Im Gesetz finden Sie folgende Definition:

§ 11 - Große Hunde

(1) Die Haltung eines Hundes, der ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm oder ein Gewicht von mindestens 20 kg erreicht (großer Hund), ist der zuständigen Behörde von der Halterin oder vom Halter anzuzeigen.

(2) Große Hunde dürfen nur gehalten werden, wenn die Halterin oder der Halter die erforderliche Sachkunde und Zuverlässigkeit besitzt, den Hund fälschungssicher mit einem Mikrochip gekennzeichnet und für den Hund eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat und dies gegenüber der zuständigen Behörde nachweist. Die Art und Weise der Überprüfung der Zuverlässigkeit obliegt der zuständigen Behörde. § 4 Abs. 7, § 5 Abs. 5 und § 6 Abs. 3 gelten entsprechend.

(3) Der Nachweis der Sachkunde kann auch durch die Sachkundebescheinigung einer oder eines anerkannten Sachverständigen, einer anerkannten sachverständigen Stelle oder von durch die Tierärztekammern benannten Tierärztinnen und Tierärzten erteilt werden.

(4) (weggefallen)

(5) Die zuständige Behörde kann die Beantragung eines Führungszeugnisses zum Nachweis der Zuverlässigkeit anordnen, wenn Anhaltspunkte vorliegen, die Zweifel an der Zuverlässigkeit der Halterin oder des Halters begründen.

(6) Große Hunde sind außerhalb eines befriedeten Besitztums innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen angeleint zu führen. § 5 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Anmeldung des Hundes:
Zur Anmeldung Ihres Hundes bringen Sie bitte nach Möglichkeit den Heimtierausweis mit, von dort können die Daten des Hundes übernommen werden.

Sollten Sie einen sogenannten 20/40 Hund besitzen, bringen Sie bitte außerdem folgendes mit:- Nachweis über Haftpflichtversicherung des Hundes- Sachkundenachweis- Nachweis, dass der Hund gechipt ist

Abmeldung des Hundes:
Bei der Abmeldung ist die Hundesteuermarke zurückzugeben und eventuell ein Nachweis vom Tierarzt über die Einschläferung des Hundes vorzulegen.

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